Glossar

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  • AC3 
    Adaptive Transform Coder 3: Bezeichnet das Bitstream-Format und hat sich als Bezeichnung für Dolby Digital eingebürgert.
  • CI
    Common Interface: Bezeichnet die Schnittstelle bei DVB-Empfangsgeräten zur Entschlüsselung von Bezahlfernsehen (Pay-TV).
  • CAM (Conditional Access Module) / CI-Modul (Common Interface-Modul)
    Bezeichnet Module, die zur Entschlüsselung von codierten, digitalen Satelliten-Programmen benötigt werden.
  • CI-Slot (CI-Schacht)
    Common Interface-Schacht: Befindet sich in DVB-Empfangsgeräten zur Aufnahme eines CI-Moduls, um Bezahlfernsehen zu entschlüsseln.
  • CE-Kennzeichen
    Conformité Européenne: Bestätigung des Herstellers, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht. Das CE-Kennzeichen von VideoWeb ist auf der Rückseite des Receivers 600S angebracht.
  • DHCP
    Dynamic Host Configuration Protocol: Dient der automatischen Zuweisung der Netzwerkkonfiguration. Der VideoWeb kann über den IP Mode 'Auto' alle nötigen Einstellungen für das Netzwerk selbst konfigurieren.
  • DiSEqC 
    Digital Satellite Equipment Control: Bezeichnet eine Datenübertragungstechnik zwischen SAT-Receiver und Multiswitch bzw. SAT-Antenne. DiSEqC-Steuersignale ermöglichen beim Sat-Empfang erweiterte Funktionen.
  • Dolby Digital
    Bezeichnet ein digitales Surround-Tonsystem der Firma Dolby Laboratories, das u. a. in der Fernsehtechnik zum Einsatz kommt (siehe auch AC3). Dolby Digital unterstützt bis zu sieben diskret getrennte Tonkanäle und verwendet ein verlustbehaftetes Verfahren zur Datenkompression. Dolby Digital ist das Standardtonverfahren auf DVD.
  • DVB
    Digital Video Broadcasting: Bezeichnet die standardisierten Verfahren zur Übertragung von digitalen Inhalten. Für alle drei bekannten Übertragungsverfahren (DVB-S: Satellit;DVB-C: Kabel; DVB-T: Terrestrik/Antenne) ist dieser weltweite Standard eingeführt worden.
  • DVB-S/DVB-S2
    Digital Video Broadcasting–Satellite: Bezeichnet eine Variante von DVB, die für die digitale Bildübertragung per Satellit verwendet wird.
  • DVB-C
    Digital Video Broadcasting-Cable: Bezeichnet eine Variante von DVB, die für die digitale Bildübertragung per Kabel verwendet wird.
  • DVB-T
    Digital Video Broadcasting-Terrestrial: Bezeichnet die terrestrische (erdgebundene) Übertagung digitaler Radio-, Fernseh- und Datensignale per Antenne. Die Antenne ermöglicht digitales Fernsehen drahtlos über eine einfache Stab- oder Hausantenne.
  • EPG
    Electronic Programme Guide: Bezeichnet elektronisch verbreitete Informationen über das aktuelle Hörfunk- und Fernsehprogramm. Die Daten werden heute in der Regel als Zusatzangebot von den Sendern ausgestrahlt und sind kostenlos zu empfangen. Mit Hilfe des EPGs lässt sich das laufende und kommende Fernseh- oder Radioprogramm anzeigen. Aufgrund der Integration in das Empfangsgerät lässt sich aus dem EPG heraus das Programm umschalten oder die Aufnahme einer ausgewählten Sendung programmieren.
  • HbbTV
    Hybrid Broadcast Broadband TV: Ist eine Technologie und ein Standard, um programmbegleitende interaktive Anwendungen direkt auf den Fernseher zu bringen (z.B. Mediatheken).
  • HD+
    Bezeichnet die Digital-Plattform der HD PLUS GmbH, ein Tochterunternehmen des Satellitenbetreibers Astra, für kostenpflichtige hochauflösende Fernsehprogramme. Um HD+ sehen zu können, wird eine Smartcard benötigt. Das HD-Signal kann nur per HDMI-Kabel vom Receiver an den Fernseher weitergegeben werden.
  • HDMI
    High Definition Multimedia Interface: Moderne Schnittstelle zur digitalen Übertragung von hochauflösenden Bild- und Tondaten. HDMI ist heutiger Standard für die Verbindung von HD-Receivern, DVD/Blu-ray-Playern oder Spielekonsolen zu Flachbildschirmen. HD-Signale können nicht über ein Scartkabel übertragen werden. Für die Signalübertragung wird grundsätzlich ein HDMI- oder DVI-Kabel verwendet.
  • HDTV
    High Definition Television: Begriff für hochauflösendes Fernsehen, wobei immer im 16:9-Format gesendet wird. Die Auflösung beträgt bis zu 1.920×1.080 Pixel.
  • HDCP
    High-bandwidth Digital Content Protection: Bezeichnet einen digitalen Kopierschutz, der das Kopieren von Sendungen im HDTV-Format verhindern soll. Dabei werden Bild und Ton von einer digitalen Quelle nur abgespielt, wenn der Empfänger (z. B. ein TV-Gerät) die HDCP-Verschlüsselung unterstützt. Die digitale Aufzeichnung HDCP-geschützter Inhalte ist nicht möglich.
  • High-Band
    Bezeichnet den oberen Frequenzbereich zwischen 11,70 GHz und 12,75 GHz, in dem digitales Fernsehen übertragen wird. Das High-Band kann nur von Universal-LNBs und Dualband-LNBs empfangen werden. Der untere Frequenzbereich wird als Low-Band bezeichnet.
  • Hybrid Receiver
    Hybrid bezeichnet eine Kombination aus zwei oder mehreren verschiedenen Techniken. Der VideoWeb 600S ist der erste Satelliten-Receiver, der die Welt des HDTV-Fernsehens mit Internet-TV und vielen Internet-Anwendungen verknüpft.
  • IP TV
    Internet Protocol Television: Bezeichnet das Format für Fernsehübertragungen über das Internet (Internetfernsehen). Die Bilder werden dabei als Datenpakete über Internet-Protokoll verschickt. Der Netzbetreiber stellt dem Anwender die für die Übertragung des Internetfernsehens erforderliche Bandbreite zur Verfügung.
  • IP Mode
    Beschreibt den Modus (mit Netzwerkverbindung), in dem sich der Receiver 600S befindet, wenn auf das VideoWeb TV Portal zugegriffen wird.
  • Low-Band
    Bezeichnet den unteren Frequenzbereich zwischen 10,7 GHz und 11,7 GHz. In diesem Frequenzbereich wird analoges Fernsehen übertragen. Der höhere Sendebereich wird als High-Band bezeichnet.
  • Universal LNB
    Low Noise Block Converter: Ist auf einem Halter gegenüber dem Satellitenspiegel montiert und wird benötigt, um den gesamten Frequenzbereich für analoges und digitales Fernsehen zu empfangen. Der LNB wandelt die vom Satelliten empfangenen Signale in eine niedrigere Frequenz um und überträgt sie an den Sat-Receiver.
  • Universal Quattro LNB
    Bezeichnet einen LNB mit vier getrennten Ausgängen, der sich für Antennenanlagen mit mehreren Teilnehmern eignet. In Verbindung mit Multischaltern können mehrere Wohneinheiten mit Satellitenempfang versorgt werden. An den Multiswitch sind die verschiedenen Receiver der einzelnen Teilnehmer sternförmig angeschlossen, da jeder einzelne Receiver direkten Zugriff auf den LNB haben muss.
  • Quad-LNB
    Ein Quad-LNB enthält vier Anschlüsse. Über jeden Anschluss können bei entsprechender Ansteuerung durch den Satellitenempfänger alle 4 möglichen Empfangsbereiche ausgegeben werden.
  • Monoblock LNB
    Es können gleichzeitig zwei benachbarte Satellitenpositionen mit einem breiten LNB-Kopf empfangen werden. Ein Multischalter ist hier bereits integriert. Der LNB ist so eingestellt, dass er gleichzeitig den Satelliten Astra 19,2° Ost sowie Hotbird 13° Ost oder Astra 23,5° Ost empfangen kann. Die beiden Satellitenpositionen werden über DiSEqC gesteuert.
  • Multifeed
    Multifeed-Anlagen sind SAT-Empfangsanlagen, die aus einem Spiegel, der Multifeed-Halterung und aus mindestens zwei LNBs bestehen. Damit ist es möglich, zwei oder mehr Satelliten (z. B. Astra 19,2°E und Hotbird 13°E) zu empfangen. Pro Satellit wird ein eigener LNB benötigt.
  • Multischalter
    Bezeichnet ein Bauteil einer SAT-Empfangsanlage, das den Gemeinschaftsbetrieb mehrerer SAT-Receiver an einer SAT-Antenne ermöglicht. Die Hauptaufgabe besteht in der Verteilung der vom LNB gelieferten Signale an die einzelnen SAT-Receiver.
  • NTP
    Network Time Protocol: Bezeichnet ein Standardprotokoll zur Synchronisation der Uhrzeit, welches über einen Server bereitgestellt wird. VideoWeb prüft bei aktiver Internetverbindung bei Start die aktuelle Zeit im Internet.
  • OTA-Update
    Over the air-Update: Update-Verfahren zur automatischen Softwareaktualisierung über die Antenne bei DVB-T und DVB-S.
  • PayTV
    Bezahlfernsehen: Bezeichnung für verschlüsseltes Fernsehen, bei dem nur die in Anspruch genommene Leistung bezahlt wird. PayTV-Programme können nur durch eine Smartcard und ein entsprechendes Modul entschlüsselt werden.
  • Digitalreceiver
    Bezeichnet ein Empfangsgerät zur Dekodierung digital übertragener Fernseh- und Mehrwertdienste über Kabel, Satellit oder terrestrische Antenne, vor allem im DVB-Format. Dieser Empfänger ist entweder direkt in das Wiedergabegerät integriert (TV) oder als externes Gerät (Set-Top-Box) vorhanden.
  • Set-Top-Box (STB)
    Bezeichnet eine Funktionseinheit für den Empfang von digitalen, codierten und/oder verschlüsselten Fernsehsignalen. Diese Funktionseinheit ist dem Fernsehgerät vorgeschaltet und kann terrestrisch, über Kabel oder über Satellit gesendete Fernsehsignale, die nicht unmittelbar von Fernsehgeräten dargestellt werden können, empfangen.
  • PVR
    Personal Video Recorder: Bezeichnet einen Rekorder, der Videos oder Audiodaten digital auf eine Festplatte aufzeichnet. Die auf der Festplatte gespeicherten Aufnahmen lassen sich direkt abspielen. Die Qualität bleibt auch nach mehrfachem Abspielen gleich.
  • F-Stecker
    Bezeichnet das Ende eines Koaxialkabels, welches auf den SAT-Eingang eines Receivers aufgeschraubt wird. Die Verbindung erreicht somit eine höhere Dichtigkeit und ist die weltweit am meisten verwendete Steckverbindung im Bereich des Satellitenfernsehens.
  • Festplatte (HDD)
    Hard Disk Drive: Bezeichnet ein magnetisches Speichermedium der Computertechnik, welches binäre Daten auf die Oberfläche einer rotierenden, ferromagnetischen Scheibe schreibt. 
    Auf einer Festplatte können beliebige Daten gespeichert werden: Sowohl Dateien des Betriebssystems des Computers oder auch andere, etwa durch Anwendungsprogramme erzeugte persönliche Daten, welche dauerhaft gespeichert werden.
  • Satellitenfernsehen
    Bezeichnet die Übertragung von Fernsehprogrammen via Fernsehsatelliten direkt an den Zuschauer, ohne Umwege über terrestrisch übertragene bzw. durch Kabelnetze übertragene Fernsehsignale. Zum Empfang von Satellitenfernsehen wird ein Parabolspiegel mit LNB sowie ein Satellitenreceiver benötigt.
  • SDTV (Standard Definition Television)
    Bezeichnet den Qualitätsstandard für digitales Fernsehen mit einer geringeren Auflösung als HDTV. Er ist das digitale Pendant zum klassischen, analogen Fernsehen. Neben dem Bildseitenformat von 4:3 bietet SDTV auch das Format 16:9.
  • TimeShift / Pause TV
    Zeitversetztes Fernsehen: Bezeichnet eine Funktion in digitalen Videorekordern, PCs mit TV-Karte und digitalen Receivern mit Festplatte, bei der eine Sendung gleichzeitig aufgenommen und wiedergegeben werden kann. Dadurch kann noch während der Aufnahme einer Sendung damit begonnen werden, diese anzusehen.
  • Transponder
    Der Begriff Transponder ist zusammengesetzt aus den Begriffen Transmitter und Responder. Transponder empfangen Daten und strahlen sie unmittelbar in einer anderen Frequenz wieder ab.
  • Frequenz
    Bezeichnet die Anzahl der kompletten Schwingungen eines periodischen Signals pro Zeiteinheit, in der Regel pro Sekunde. Die Schwingungsform spielt dabei keine Rolle. Die Frequenz wird angegeben in Hertz (Hz) und bei größeren Werten wird sie mit einem Präfix versehen für Kilohertz (kHz), Megahertz (MHz), Gigahertz (GHz) und Terahertz (THz).
  • S/P DIF
    Sony/Philips Digital Interface Format: Bezeichnet eine standardisierte, digitale Audioschnittstelle für den Endkundenbereich. Über diese zweikanalige Audioschnittstelle können beispielsweise Audiodaten zwischen verschiedenen Audiogeräten (z. B. Receiver, Stereoanlagen, Verstärker und CD- und DVD-Playern) und Soundkarten verlustfrei übertragen werden.
  • Twin Receiver
    Ein SAT-Empfangsgerät mit zwei verbauten Tunern (Twin Tuner) ermöglicht eine Aufnahme und gleichzeitiges Fernsehen auf unterschiedlichen Transpondern.
  • Smartcard
    Chipkarte mit integriertem Chip, der einen Mikroprozessor enthält. Eine Smartcard dient im DVB-Bereich der Entschlüsselung empfangener DVB-Daten.
  • VOD / Free VOD
    Video on demand (Abrufvideo): Beschreibt die Möglichkeit digitales Videomaterial auf Anfrage von einem Internetangebot oder -dienst herunterzuladen (Download) oder über einen Video-Stream direkt anzusehen (kostenpflichtig oder kostenlos). Für den Video-Stream, den Empfang in Echtzeit, ist ein schneller Breitbandinternetzugang per Kabel oder DSL (mindestens 6.000 Kilobit pro Sekunde für optimale Bildqualität) erforderlich.
  • VideoWeb TV Portal
    Bezeichnet das webbasierte Portal für Internetapplikationen auf dem VideoWeb Receiver 600S.
  • Kachel
    Bezeichnet ein Auswahlfeld im VideoWeb TV Portal.
  • Mediathek
    In einer Mediathek können Medien verschiedener Arten genutzt, entliehen oder auch gekauft werden. Inzwischen wird der Begriff auch für Online-Archive verwendet, die Medien sammeln und zugänglich machen. Darunter fallen Fernsehsender mit Video on Demand (VoD) und sonstige Anbieter. In einer Mediathek werden audiovisuelle Medien gesammelt und zugänglich gemacht.
  • MPEG
    Moving Picture Experts Group: Bezeichnet u. a. verschiedene Dateiformate für die Bewegtbild- und Audiokompression. Die MPEG-Kompression wird für Digitalvideo auf Computern, für Streaming-Media und für die Übertragung von digitalen Fernsehbildern eingesetzt. Die Audiokompression wird u. a. in CDs, DVDs und im Digital Audio Broadcast (DAB) eingesetzt.
  • PanScan
    Bezeichnet den Vorgang, in dem das ausgestrahlte Bild an die Seitenverhältnisse des Fernsehers angepasst wird. Bei einem 4:3-Bild werden die horizontalen Ränder abgeschnitten, damit das Bild den 16:9-Fernseher komplett ausfüllt.
  • Letterbox
    Bezeichnet eine Einstellungsmöglichkeit, um das Bild in seinem originalen Seitenverhältnis darzustellen. Dabei werden bei einem 4:3-Bild auf einem 16:9-Fernseher an den vertikalen Rändern schwarze Balken dargestellt.
  • Vollbild
    Bezeichnet eine Einstellungsmöglichkeit, mit der das ausgestrahlte Bild auf die Größe des Fernsehers gestreckt wird. Das 4:3-Bild wird horizontal gestreckt, damit es den 16:9-Fernseher komplett ausfüllt.
  • USB 2.0
    Universal Serial Bus: Die Schnittstelle wird im PC-Bereich verwendet, um den Computer mit Peripheriegeräten wie z.B. der Maus, einem Scanner oder einem Drucker zu verbinden. Da über USB Daten in hoher Geschwindigkeit übertragen werden können, wird die Schnittstelle auch bei Festplattenreceivern und –rekordern eingesetzt. Der Level 2.0 besitzt eine maximale Datenrate von 480Mbit/s.
  • UPnP
    Universal Plug and Play: Dient zur herstellerübergreifenden Ansteuerung von Geräten (Stereoanlage, Router, Drucker, Receiver) über ein IP-basierendes Netzwerk. Alle physikalischen Medien, die IP-Kommunikation unterstützen, können verwendet werden, z. B. Ethernet, Funk (Bluetooth, WLAN), FireWire (IEEE 1394) etc.
  • LAN
    Local Area Network: Bezeichnet ein lokales Datennetz, welches in der Regel mehrere Räume, selten aber mehr als ein Grundstück umfasst. Typischerweise erfolgt die Verkabelung eines LANs heutzutage als strukturierte Verkabelung.
  • Ethernet
    Bezeichnet eine Technik für ein kabelgebundenes Datennetz, das ursprünglich für lokale Datennetze (LANs) gedacht war und daher auch als LAN-Technik bezeichnet wird. Sie ermöglicht den Datenaustausch in Form von Datenpaketen zwischen den in einem lokalen Netz (LAN) angeschlossenen Geräten (Computer, Drucker und etc.).
  • WLAN
    Wireless Local Area Network – drahtloses lokales Netzwerk: Bezeichnet ein lokales Funknetz, welches größere Sendeleistungen, Reichweiten und höhere Datenübertragungsraten bietet.